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WordPress Seite schneller machen – 10 einfache Tipps für bessere Ladezeiten (2026)

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Warum die Ladezeit Deiner WordPress Seite so wichtig ist

Die Ladezeit Deiner Website ist einer der wichtigsten Faktoren für Dein Google-Ranking und die Zufriedenheit Deiner Besucher. Studien zeigen: Lädt eine Seite länger als 3 Sekunden, springen über 50% der Besucher ab. Das bedeutet weniger Kunden, weniger Umsatz und eine schlechtere Position bei Google.

In diesem Beitrag zeige ich Dir 10 einfache Tipps, mit denen Du Deine WordPress Seite deutlich schneller machen kannst – auch wenn Du kein Technik-Profi bist.

1. Wähle ein schnelles Hosting

Das Fundament einer schnellen Website ist gutes Hosting. Billig-Hoster mit überfüllten Servern bremsen Deine Seite aus, bevor sie überhaupt geladen wird.

Meine Empfehlung: Managed WordPress Hosting wie Raidboxes oder All-Inkl. Dort bekommst Du optimierte Server, automatische Backups und schnellen Support.

2. Nutze ein Caching-Plugin

Caching sorgt dafür, dass Deine Seite nicht bei jedem Aufruf komplett neu geladen werden muss. Stattdessen wird eine statische Version gespeichert und blitzschnell ausgeliefert.

Empfohlene Plugins:

  • WP Rocket – Der Allrounder (kostenpflichtig, aber sein Geld absolut wert)
  • LiteSpeed Cache – Kostenlos und sehr leistungsstark, besonders auf LiteSpeed-Servern
  • W3 Total Cache – Kostenlos mit vielen Einstellungsmöglichkeiten

3. Bilder optimieren und komprimieren

Bilder sind oft der größte Performance-Killer auf WordPress Seiten. Ein einzelnes unkomprimiertes Bild kann mehrere Megabyte groß sein.

So machst Du es richtig:

  • Verwende das WebP-Format statt JPG oder PNG
  • Nutze ein Plugin wie ShortPixel oder Imagify zur automatischen Komprimierung
  • Lade Bilder nur in der Größe hoch, in der sie tatsächlich angezeigt werden
  • Aktiviere Lazy Loading – WordPress unterstützt das seit Version 5.5 nativ

4. Nicht benötigte Plugins deaktivieren und löschen

Jedes Plugin lädt zusätzlichen Code. Je mehr Plugins Du installiert hast, desto langsamer wird Deine Seite. Geh Deine Plugin-Liste durch und frage Dich bei jedem:

  • Brauche ich das wirklich?
  • Gibt es eine leichtere Alternative?
  • Kann ich die Funktion auch anders lösen (z.B. mit einem Code-Snippet)?

Faustregel: Weniger ist mehr. Viele WordPress-Seiten kommen mit 10-15 Plugins aus.

5. CSS und JavaScript minimieren

WordPress-Themes und Plugins laden oft viele CSS- und JavaScript-Dateien. Durch Minimierung (Minification) werden unnötige Leerzeichen, Kommentare und Zeilenumbrüche entfernt.

So geht’s:

  • WP Rocket bietet das in den Einstellungen unter „Datei-Optimierung“
  • Autoptimize ist eine kostenlose Alternative speziell dafür
  • Aktiviere auch das Zusammenführen (Combine) von Dateien, um HTTP-Requests zu reduzieren

6. Elementor Performance-Einstellungen optimieren

Wenn Du Elementor nutzt (wie viele meiner Leser), gibt es einige eingebaute Performance-Optionen, die Du unbedingt aktivieren solltest:

  • Gehe zu Elementor → Einstellungen → Performance
  • Aktiviere „Verbesserte Asset-Ladung“ – lädt CSS und JS nur auf Seiten, die Elementor nutzen
  • Aktiviere „Lazy Load für Hintergrundbilder“
  • Nutze den Elementor Optimierer um nicht verwendete Widgets zu deaktivieren

Wichtig: Seit Elementor 3.0 kannst Du auch Flexbox-Container statt der alten Sections nutzen. Diese sind schlanker und schneller.

7. Datenbank regelmäßig aufräumen

Über die Zeit sammelt sich in Deiner WordPress-Datenbank viel Müll an: Post-Revisionen, Spam-Kommentare, transiente Optionen und gelöschte Beiträge im Papierkorb.

Lösung: Nutze WP-Optimize oder Advanced Database Cleaner, um Deine Datenbank regelmäßig aufzuräumen. Einmal im Monat reicht meistens.

8. Ein CDN (Content Delivery Network) nutzen

Ein CDN verteilt Deine Inhalte auf Server weltweit, sodass Besucher die Daten vom nächstgelegenen Server laden können.

Empfehlung:

  • Cloudflare – Kostenloser Plan reicht für die meisten Websites
  • BunnyCDN – Günstig und besonders schnell in Europa

Die Einrichtung ist in wenigen Minuten erledigt und der Unterschied sofort spürbar.

9. PHP-Version aktuell halten

Viele Webhoster lassen Dich die PHP-Version selbst wählen. Nutze immer die aktuellste stabile Version (aktuell PHP 8.3). Jede neue PHP-Version bringt deutliche Performance-Verbesserungen.

So prüfst Du es: Gehe in WordPress zu Werkzeuge → Website-Zustand. Dort siehst Du, welche PHP-Version Dein Server nutzt.

10. Google Fonts lokal einbinden

Externe Google Fonts verursachen zusätzliche DNS-Anfragen und sind seit dem EuGH-Urteil auch datenschutzrechtlich problematisch.

Lösung: Binde Google Fonts lokal ein mit dem Plugin OMGF (Optimize My Google Fonts) oder lade sie manuell in Dein Theme. In Elementor kannst Du unter Elementor → Einstellungen → Erweitert die Google Fonts auf „Lokal“ stellen.

Bonus: Ladezeit messen und überwachen

Ohne Messung weißt Du nicht, wo Du stehst. Nutze diese kostenlosen Tools:

Fazit

Eine schnelle WordPress Seite ist kein Hexenwerk. Mit den richtigen Einstellungen und ein paar guten Plugins kannst Du die Ladezeit drastisch verbessern. Fang am besten mit den Bildern und dem Caching an – das bringt meistens den größten Unterschied.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Beitrag weiterhelfen. Hast Du Fragen oder eigene Tipps? Lass gerne einen Kommentar da!

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Wer schreibt ?

Hi, ich bin Christian. Ich arbeite freiberuflich als Webdesigner, bin Gründer der Seite websites4success.com und biete WordPress Support für meine Kunden an. Wie ihr wisst, ist WordPress sehr dynamisch und so stoße ich in meinem Arbeitsalltag immer wieder auf neue Probleme, Herausforderungen und Hürden und muss neue Lösunge finden.
Um auch andere an meinem Wissen und meinen Lösungen  teilhaben zu lassen, habe ich diesen Blog gestartet und teile hier Tipps und Erfahrungen aus meinem Arbeitsalltag.

Wenn´s Fragen gibt, immer raus damit. Ich versuch Dir direkt zu helfen oder die Frage vielleicht in einem kommenden Beitrag zu beantworten. Kommst Du allein nicht weiter, kannst Du mich auch gerne beauftragen.